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Wertschätzung: Aus einer Mücke einen Elefanten machen.

Lassen Sie uns mal die Bedeutung dieses bekannten Sprichwortes wörtlich nehmen:

Eine Kleinigkeit übertrieben darstellen und damit Aufregung erzeugen.
Stellen sie sich vor, Sie kämen zur Arbeit oder treffen sich im Online, und Ihre Kolleginnen, Kollegen und Führungskräfte würden immer wieder etwas Großartiges an Ihnen finden?
So klein es auch wäre? Etwa, dass Sie immer so eine positive Ausstrahlung haben, immer so schön lächeln oder irgendetwas Anderes?
Vielleicht sind Sie auch überrascht: „Ach toll! Das hat mir noch niemand gesagt?
So bin ich also?“ Ich wette, Sie fühlen sich wertgeschätzt und haben neue Energie geladen.

Warum Sie gerade in Krisenzeiten besonders loben sollten

Wie ist das mit dem Loben? Viele Führungskräfte tun sich schwer, ihren Mitarbeitenden lobende Worte mitzugeben. Weil sie annehmen, es gibt nicht immer etwas Lobenswertes. Wenn es um die Erwähnung von negativen Dingen geht, fällt Führungskräften oft sehr viel mehr ein. Das ist in dieser Kombination eher ungünstig.

Gerade jetzt in diesen eher distanzierten Zeiten ist es wichtig, Beziehungen zu den Mitarbeitenden bewusst und wirkungsvoll zu gestalten. Die Menschen fühlen sich im Home-Office isoliert und erfahren nicht immer die Bestätigung die sie für ihr Selbstvertrauen brauchen. Für ihre Motivation brauchen Menschen „Futter“ für positive Gefühle.

Nehmen Sie das Sprichwort ernst und lernen Sie, wie man „aus einer Mücke einen Elefanten macht.“

Stellen Sie sich bitte einen Mitarbeitenden vor, bei dem Sie sonst nichts Lobenswertes entdecken können. Notieren Sie – ohne Bewertung – kleine Details, die ein Mitarbeitender erledigt. Vielleicht fallen Ihnen auch kleine Dinge ein, die besonders charakteristisch für diese Person ist.
Aus diesen kleinen Mücken machen Sie dann einen Elefanten. Vielleicht hat diese Person in der Corona Zeit außergewöhnlich viele Emails an alle geschrieben.
Oder sie ist sehr genau mit der Dokumentation.
Dann nehmen Sie sich diese kleinen „Mücken“ vor und überlegen, aus welchen sie einen Elefanten machen können. Fragen Sie sich, wie Sie dieses Verhalten so interpretieren können, dass es einen größeren Wert dahinter widerspiegelt. Das Schreiben der Emails zum Beispiel könnte man als „vorbildliches Einsetzen für die Gemeinschaft“ sehen.
Das sollten Sie dann auch bei passender Gelegenheit verbalisieren; vielleicht eher nebenbei und nicht auf zu großer Plattform. Pflegen Sie diesen Stil weiter, und Sie werden feststellen, dass sich der Umgangston in Ihrem Team hin zu einem wertschätzendem verändert.

Meine Tipps für eine positive Remote-Kultur im Video

Und hier gebe ich Ihnen gerne noch einen weiteren Tipp, wie Sie in Krisenzeiten für positive Energie sorgen können.

Viel Spaß beim Zuschauen.

Video zum Thema Führen von Remote-Teams.

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