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„Ach nicht schon wieder dieser Small Talk!“, „Oh nein, ich hasse es über Belanglosigkeiten zu reden!“ oder „Ach bitte nicht. Ich weiß nie, über was ich da reden soll.“. Vielleicht haben auch Sie diese Gedanken. Diese Haltung sorgt für Stress und eine innere Verkrampfung. Vielleicht sollten Sie Ihre Erwartungen nicht zu hoch schrauben – schließlich ist der „Talk“ doch nur „small“.

Nehmen wir an, Sie sind auf einer für Ihren Erfolg wichtigen Veranstaltung. Der Vortrag oder der Workshop war ganz interessant. In der Pause sehen Sie sich im Vorraum mit mehreren plaudernden Menschen an Bistrotischen konfrontiert. Lauter fremde Menschen, mit denen Sie nun sprechen müssen.
Ich möchte Ihnen drei einfache Empfehlungen geben, wie Sie leicht in ein Gespräch einsteigen und einen bleibenden sympathischen Eindruck bei Ihren Gesprächspartnern  hinterlassen können.

1. Entspannen Sie sich.
Klar- alle reden von Networking und wie wichtig die Kontakte für das Business sind und dass man nur so weiterkommt. Mit dieser Haltung nehmen Sie zu viel Druck in eine erste Begegnung. Ihr neuer Gesprächspartner wird das sofort wahrnehmen und sich ebenfalls verkrampfen.
Bevor Sie Kurs auf einen der Bistrotische nehmen, suchen Sie sich irgendwo im Raum einen sicheren ausbalancierten Stand. Dann atmen Sie durch die Nase einmal in den Bauch ein und wieder aus. Sie sind sich für einen kurzen Moment ihrer selbst bewusst geworden und treten nun selbstbewusst in die Bistrorunde.

2. Stellen Sie sich vor.
Dort  schauen Sie die Personen mit offenem Blick und einem Lächeln an. Damit haben Sie nonverbal bereits eine Kommunikation hergestellt. Nun geht es darum, eine direkte Verbindung aufzunehmen. Und das ist eigentlich die normalste Sache der Welt, wird aber oft vergessen. Strecken Sie die Hand nach vorne aus und stellen sich mit „Hallo – Vorname und Zuname“ vor. Ihr Gesprächspartner ist aktiviert, ergreift Ihre Hand und wird sich ebenfalls vorstellen.  „Freut mich“, – dieser Satz sollte klar mit einem Augenkontakt verbunden sein. Sie bekunden aufrichtiges Interesse, Ihr Gegenüber fühlt sich respektiert.

3. Hören Sie aktiv zu, indem Sie viele offene Fragen stellen.
Und nun müssen Sie sich gar kein tiefschürfendes Thema ausdenken, über das Sie jetzt meinen sprechen zu müssen. Machen Sie es sich so einfach wie möglich und lassen Sie die anderen reden.
Das tun Sie, indem Sie offene Frage stellen. Vermeiden Sie besonders am Anfang  Konfliktthemen. Stellen Sie Fragen zu ganz normalen Themen wie die Veranstaltung, das Wetter oder zum Beispiel: „Was führt Sie heute hierher?“  Das Gespräch beginnt. Hören Sie zu und denken nicht daran, was Sie als nächstes sagen könnten. Die meisten Menschen reden gerne. Sie mögen es, wenn man ihnen zuhört. Und wenn Sie dann zwischendurch nachfragen, wird das bei Ihrem Gegenüber als ehrliche Teilhabe positiv verbucht. Sie gewinnen an Respekt und Sympathie.

So können Sie ohne Druck einen  lebendigen Dialog gestalten. Und selbst wenn Sie fast nichts gesagt haben oder wenn Ihr Gesprächspartner auf Ihre Fragen einen Monolog hält – Sie haben Kontakt gemacht und man wird Sie für eine sehr sympathische und souveräne Person wahrgenommen haben.